#1: Warum gute Leute zu wenig verdienen – und was Wirkung mit Geld zu tun hat

Shownotes

Du arbeitest viel, bist engagiert, trägst Verantwortung –und trotzdem stagniert dein Gehalt?

In der ersten Folge des Gehaltspodcasts geht es um einen der größten Irrtümer im Berufsleben: Leistung spricht für sich.

Tut sie nicht.

Axel Grüsner spricht darüber,

  • warum viele Fach- und Führungskräfte unbewusst unter Wert arbeiten
  • weshalb Gehalt nicht Leistung folgt, sondern wahrgenommener Wirkung
  • und warum Ausreden im Gehaltsgespräch oft System haben

In dieser Folge erfährst du:

  • was die drei größten Wirkungskiller im Berufsalltag sind
  • warum „funktionieren“ oft unsichtbar macht
  • wie Klarheit und Präsenz plötzlich Sichtbarkeit erzeugen
  • weshalb Wirkung gestaltbar ist – unabhängig von Hierarchie oder Branche

Mini-Übung aus der Folge:

„Wie sehen mich meine Stakeholder wirklich?“ Nicht: Was tue ich? Sondern: Wofür stehe ich?

Drei konkrete Impulse für mehr Wirkung:

  1. Die 30-Sekunden-Selbstklärung Wofür stehe ich im Unternehmen? Was ist mein Nutzen?

  2. Der 1-Satz-Statusbericht Einmal pro Woche: erreicht – Nutzen – nächster Schritt.

  3. Ein sichtbares Zeichen setzen Ein kurzer LinkedIn-Post pro Monat kann mehr bewirken, als viele denken.

Links zu Axel: https://www.gruesner.de/ https://www.linkedin.com/in/axel-gruesner/

Eine Produktion von Studiovenezia.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Vielleicht kennst du das.

00:00:01: Du arbeitest viel, bist engagiert, du trägst Verantwortung und trotzdem stagniert dein Gehalt.

00:00:08: Oder schlimmer, du bekommst Ausreden statt Antworten.

00:00:13: In diesem Podcast sprechen wir über Gehalt, aber nicht über Tabellen, Tarife oder Verhandlungstricks, sondern wir sprechen über Wirkung.

00:00:22: Ja, und das ist spannend, lieber Axel, weil viele Führungskräfte ja nicht bewusst unter Wert arbeiten.

00:00:28: Die merken das oft erst spät und wenn sie es dann ansprechen, dann wird es oftmals so weich gespült.

00:00:34: Ja, es ist gerade schwierig, harte Zeiten, vielleicht nächstes Jahr, du machst doch einen guten Job.

00:00:41: Genau, genau so ist es.

00:00:43: Es gibt dann mehr Ausreden als... als dass es wirklich faktische Begründungen gibt.

00:00:49: So wie du sagst, das ist gerade schwierig, geht gerade nicht.

00:00:52: Der große Irrtum im Berufsleben ist Leistung, spricht für sich, tut sie nämlich nicht.

00:01:20: Hallo zusammen, mein Name ist Axel Grüßner, Inhaber von Grüßner Beratung und Coaching und ich begrüße euch ganz herzlich zu diesem Podcast, in dem es um euer Gehalt geht.

00:01:34: Und ich begrüße ganz herzlich, vor den ganzen Herzen, meine Co-Moderatorin Birgit Eschwarchei Birgit.

00:01:40: Hallo, lieber Axel.

00:01:41: Ich freue mich riesig darauf, dass ich diesen Podcast hier begleiten darf.

00:01:45: Und jetzt, wo du gerade gesagt hast, mein Name ist Axel Grüße und ich begrüße euch, habe ich gedacht, warum haben wir jetzt den Podcast nicht Grüßener Grüß genannt?

00:01:54: Ja, wäre auch eine Variante gewesen.

00:01:57: Aber das begleitet mich schon mein ganzes Leben.

00:02:00: Von alleine wäre ich da nicht mehr darauf gekommen, weil das so normal ist.

00:02:03: Ach, ich grüße Sie, Herr Grüßener.

00:02:05: Ah, okay, das kann ich mir vorstellen, dass ich da jetzt nicht die erste bin.

00:02:09: Alles klar.

00:02:10: Also schön, dann gehen wir mal in den Gehaltspodcast rein, oder?

00:02:12: Genau, steigen wir mal ein, oder?

00:02:14: Ich finde es

00:02:15: spannend.

00:02:16: Ich schmeiß mal gleich einen großen Brocken in den Raum.

00:02:19: Weißt du, was der größte, also aus meiner Sicht der größte Irrtum im Berufsleben ist?

00:02:23: Erzähl.

00:02:24: Leistung spricht für sich.

00:02:27: Oh ja, oh ja, das glaube ich.

00:02:29: Das ist ja genau dieses Thema, was viele so umtreibt, dass sie sagen, meine Leistung wird entweder nicht gesehen, ja?

00:02:37: Oder, hey, das musst doch jeder sehen, was ich hier mache, was ich an extra Meilen gehe.

00:02:42: Warum kommt keiner auf mich zu und sagt, hey, vielen Dank dafür, hier sind nochmal zwanzigtausend Euro extra.

00:02:48: Das war ein großartiges Jahr.

00:02:50: Ja,

00:02:51: glaube ich.

00:02:52: Wenn du weißt, wie viel Leuten es geht ja nicht mal nur und sofort ums Geld, aber allein mal so Anerkennung zu bekommen oder gesehen zu werden, das fehlt so vielen.

00:03:03: Und wenn du dir überlegst, ich nehme jetzt mal Führungskräfte, aber es betrifft jetzt nicht nur Führungskräfte, aber die liefern alle sehr, sehr zuverlässig.

00:03:12: Die halten ihre, ich sage jetzt mal, ihre Systeme.

00:03:15: Dinge, um die sie sich kümmern müssen, die zu ihrem Aufgabengebiet gehören, halten die am Laufen, übernehmen ganz oft noch mehr Verantwortung, weil sie da auch, ich sag mal, motiviert sind und Dinge bewegen wollen.

00:03:30: Aber sie sind nicht sichtbar.

00:03:32: Sie werden nicht gesehen.

00:03:34: Zum Teil.

00:03:36: weil sie zu wenig auch dafür tun gesehen zu werden, aber zum Großteil auch, weil alle anderen gerne wegschauen.

00:03:42: Du, Axel, und kannst du das irgendwie so ein bisschen greifbar machen, ob es da Unterschiede gibt auf zwischen Konzernebene und, ich sag mal, jetzt im klassischen Mittelstand, innerbergeführten Unternehmen?

00:03:51: Ich frage dich deshalb, weil mein Eindruck ist, dass LinkedIn voll ist von Menschen, die über Wertschätzung sprechen, über das Thema.

00:04:00: Wie wichtig das ist, eben andere zu sehen, gesehen zu werden, sodass ich mir manchmal denke, hey, ist das in den auf Konzernebene?

00:04:07: Sind die da alle so tippitoppige Coach und wissen, dass sie regelmäßige Gespräche mit ihren Mitarbeitern führen, dass es da Systeme gibt und und und und, und das ist vielleicht im Mittelstand in der geführten Unternehmen nicht so verbreitet ist und deswegen da so oftmals die Zeit ins Land geht und man sich einfach denkt, hey, der Laden läuft doch.

00:04:28: Gibt es da Unterschied?

00:04:29: oder

00:04:30: Also es gibt nicht mehr so große Unterschiede.

00:04:33: Also beide Seiten haben dazugelernt und es gibt viele Systeme, die da sagen, lass uns einmal im Jahr ein Feedback-Gespräch führen und wir geben dir dann eine Rückmeldung, wie wir dich wahrnehmen.

00:04:47: Das machen inzwischen viele im größeren Unternehmen noch mehr, weil da, ich sag mal, der Druck von außen Betriebsräte und Vorstände und so weiter noch größer ist.

00:04:59: Aber die gehen da in diese Gespräche natürlich nicht rein mit einem großen Topf und sagen also du hast ein super Job gemacht und hier hast ein bisschen mehr.

00:05:08: Also die wollen dann natürlich maximale Leistung für minimales Gehalt.

00:05:15: Es ist ja oftmals so, dass ich mich als Person, als Mitarbeiterin weiterentwicke, ja nicht nur, dass ich effizienter bin, besser bin, einfach durch meinen beruflichen Alltag neu dazulernen, sondern... Wenn man sich so für die Welt und das Leben interessiert, dann passiert es ja auch häufig, dass man sich weiteres Kills aneignet.

00:05:36: Ich sag jetzt nur mal

00:05:36: K.E.,

00:05:37: ja?

00:05:37: Ich sage, ich bilde mich weiter, ich lerne dazu.

00:05:40: Und ohne dass ich jetzt von meiner Firma auf den Seminar geschickt worden bin, sondern das sind so Sachen, Lernen gehört zum Leben dazu.

00:05:47: Das heißt, ich sehe mich fachlich stark und bleibe aber trotzdem finanziell irgendwie stehen.

00:05:54: Das passiert leider ganz, ganz oft.

00:05:57: Also auch hier ist natürlich... Das ist nicht immer so.

00:06:00: Aber in vielen Fällen erlebe ich das, dass Leute auf mich zukommen und sagen, hey, ich geb hier wirklich alles.

00:06:06: Ich geb hundertzwanzig Prozent.

00:06:09: Ich bin derjenige, der auch mal seinen Urlaub verschiebt oder ein Wochenende dran hängt.

00:06:14: Aber irgendwie wird's nicht gesehen.

00:06:16: Und irgendwann möchte ich auch, dass es sich mal honoriert.

00:06:20: Ich geb jetzt hier seit drei Jahren Gas.

00:06:22: Bin aber immer noch auf meinem Einstiegsgehalt.

00:06:24: Also, wann passiert denn mal was?

00:06:28: Und dann kommt das, was du schon zum Anfang gesagt hast.

00:06:31: Das verträgt sich nicht mit den Gehaltsbändern.

00:06:34: Das können wir momentan in der wirtschaftlich schweren Situation nicht machen.

00:06:39: Also, da wird auch viel, muss man so sagen, viel gelogen.

00:06:45: Du bist ja jetzt in diesem Thema, das ist ja bei dir eine ganz spitze Positionierung.

00:06:49: Du berätst die Mitarbeiter, die gerne mehr Gehalt hätten.

00:06:56: nicht auf der Stelle bleiben.

00:06:57: Wie bereits du, das ist ja sehr spitzt, bereits du auch die andere Seite?

00:07:04: Also wenn die andere Seite möchte, mache ich das sehr, sehr gern.

00:07:07: Momentan konzentriere ich mich darauf auf die, die in der Regel angestellten, die da sagen, ich möchte mehr gesehen werden.

00:07:17: Ich möchte, dass ich für das, was ich hier bringe, auch mehr honoriert werde, dass da einfach Ich sage mal, eine gewisse Fairness auch einzuch hält.

00:07:29: Du hast mir im Vorfeld erzählt, dass es da so ein paar Killer gibt.

00:07:34: Ja.

00:07:35: Weil willst du, ich glaube, da waren von drei, so drei Klassiker, die da immer wieder begegnen, wollen wir die mal gerade nennen, damit wir mal den Endgegner kennenlernen.

00:07:44: Ja, sehr, sehr gern.

00:07:46: Denn was dabei eine große Rolle spielt, das will ich bloß schon nochmal vorab sagen, wenn... Du an deiner Situation, mit der du nicht zufrieden bist, etwas ändern willst, dann muss der Impuls der Änderung tatsächlich von dir selber kommen.

00:08:00: Also ich sage mal der Arbeitgeber, wie gesagt, der kommt nicht mit dem Check-up vorbei und sagt er möchte denn, sondern der Impuls für eine Veränderung und die Chance, dass die Veränderung stattfindet.

00:08:14: Die muss von einem selber kommen.

00:08:15: und da gibt's so diese drei klassischen Killer, die dazu beitragen, dass das oft halt nicht so funktioniert.

00:08:22: Also Killer Nummer eins ist eine unklare Rolle.

00:08:27: Ich

00:08:27: weiß oft nicht genau, welche Rolle habe ich denn?

00:08:30: Bin ich jetzt Teamleiter, bin ich Abteilungsleiter?

00:08:33: Was fällt eigentlich alles in meinen Verantwortungsbereich?

00:08:37: Also Beispiel ist ich.

00:08:39: übernehmen als Teamleiter weiterführende arbeiten spreche das vielleicht irgendwann an und dann kriege ich als Rückmeldung naja du bist ja Teamleiter eigentlich wäre das ja gar nicht deine Aufgabe wenn du das mit übernimmst neuer dann Pech gehabt.

00:08:52: Vielen Dank ja

00:08:54: das ist aber eins.

00:08:56: Nummer zwei keine klare Positionierung wenn ich jemand bin der macht einen tollen Job und ich bin einer von einhundert die auch allen tollen Job machen.

00:09:07: Dann unterscheidet uns vielleicht die Farbe des T-Shirts, aber viel mehr Unterschied ist da nicht zu sehen.

00:09:13: Also da gilt es dann auch, sich so zu positionieren, dass du wahrgenommen wirst und ab und zu mal mit Fähnchen wingst.

00:09:22: Ja, ja, ja.

00:09:25: Ich glaube, das ist wahrscheinlich so mit eines der schwierigsten Themen, weil das hängt ja dann auch wieder so ein bisschen da.

00:09:32: mit zusammen, dass man in seinem Umfeld, also innerhalb der hundert anderen, die das, der neunundneunzig anderen, dass man da auch nicht so als Streber oder als ich in den Vordergrundränger dastehen möchte.

00:09:44: Es gibt wahrscheinlich unterschiedliche Persönlichkeitstypen.

00:09:46: Gut, manchen fällt das leicht, die machen das bewusst und das sind dann auch oftmals die, die eben dann auch gesehen werden.

00:09:54: Aber ich denke jetzt vielleicht auch noch mal... Gerade ich bediene mal das Klischee, Klischee der bescheidenen Frauen, die sich damit vielleicht ein bisschen schwerer tun, zu sagen, hey, mach mal Platz da und lass mich mal gerade in Reihe eins.

00:10:10: Das Interessante, Birgit, ist, das ist oft so der erste Gedanke, dass vielleicht die etwas eher ruhigen oder in sich ruhenden Typen da so dann Herausforderungen haben, sich sichtbarer zu machen.

00:10:23: Es gibt aber auch die Gegenseite, das sind so die dicken Hose Torpedos, die also viel zu laut und viel zu massiv davor gehen und dann auch alle zurückziehen und sagen, Junge, also jetzt mal ruhig mit den wilden Pferden, die da genauso schwierige Chancen haben.

00:10:40: Die Herausforderung ist, die gute Balance hinzukriegen, eine Sichtbarkeit zu haben, wahrgenommen zu werden.

00:10:48: ohne dass man den Eindruck hast, der hat da einen Schlagstock in der Hand.

00:10:52: Ach

00:10:53: so, ich glaube alleine schon, das ist Stoffe, Folge zwei, drei oder vier dieses Podcasts.

00:10:58: Das finde ich sehr spannend, dass wenn du das du sagst, auch die, die zu laut sind, der haut es genauso wenig hin.

00:11:06: Also jetzt persönlich, mich spricht das schon mal sehr, sehr an, da möchte ich gerne mehr zuhören, aber kommen wir mal zu dem dritten Kehler, woran hab ich es noch?

00:11:15: Ja, das ist tatsächlich also zu viel Busywork.

00:11:19: Also das meint hoher Einsatz.

00:11:22: Es wird viel, viel, viel gemacht.

00:11:25: Aber die Außenwirkung ist nicht da.

00:11:26: Es wird, da ist jemand sehr, sehr fleißig.

00:11:31: Ich sage mal, arbeitet vielleicht zwanzig, dreißig Tickets mehr ab am Tag als als alle anderen.

00:11:39: Das wird aber bloß als Zahl in einer Tabelle wahrgenommen und als völlig normal angesehen.

00:11:44: Ja.

00:11:45: Es wird nicht mit dem Menschen verbunden und dadurch findet halt auch keine Wirkung statt.

00:11:52: Also noch nicht mal jetzt so dieser Aspekt, dass das fleißige Bienchen, wo man genau weiß, da kannst du noch mehr draufladen, schaff die, sondern ja, auch oftmals untergehend, du hast gerade von Tickets gesprochen, oftmals untergehend im Zahlen-Daten-Fakten-Werk und nicht in der menschlichen Sichtbarkeit.

00:12:10: Ja, ja,

00:12:12: ja.

00:12:12: Spannend.

00:12:13: Also das heißt, es geht darum, dass ich nicht nur funktioniere, sondern auch auffalle, wenn wir es mal so sagen wollen.

00:12:20: Genau.

00:12:21: Dass ich auffalle, dass ich eine Wirkung hinterlasse, dass ich, du kennst den Spruch, ihr kennt den alle, ne?

00:12:28: Tue Gutes und rede drüber.

00:12:31: Ja.

00:12:31: Dafür muss ich aber, ich sage mal selber wissen, was mache ich denn Gutes, auch im Vergleich zu anderen, damit ich darüber dann auch sprechen kann.

00:12:40: Ja, ja, ja, ja.

00:12:42: Vielleicht gibt es da mal so einen kleinen Impuls, so wie ich das, also wie gelingt mir das denn jetzt auch in so einem Gespräch dort, in meinem Gegenüber auch einen anderen Blick auf mich zu erzeugen?

00:12:56: Ich

00:12:56: will mir da noch nicht so sehr auf Gesprächs oder Gesprächs... Führung oder Taktiken drauf eingehen.

00:13:03: Das erste ist tatsächlich, ich habe da auch eine kleine Übung mitgebracht, die wir dann auch in den Show Notes haben, dass ich mir ein Bild über mich selber dazu machen muss.

00:13:17: Also folgende Frage.

00:13:20: Wie sehen mich meine Stakeholder wirklich?

00:13:23: Mein Chef, meine Kollegen, meine Schnittstellen?

00:13:27: Ah, alle drei.

00:13:28: Ja.

00:13:29: Das heißt, ich gehe nicht, ich gehe nicht nur dahin und frage mich, wie sieht, was ich jetzt noch beim Thema der Gehaltspodcast, würde ich jetzt denken, wie sieht mein Chef mich?

00:13:37: Aber nein, du sagst auch schon bewusst, meine Kollegen und auch das Netzwerk, mit dem ich interagiere.

00:13:44: Absolut.

00:13:44: Ah,

00:13:44: okay.

00:13:45: Ja.

00:13:45: Es ist von der Wirkung dreimal wertvoller, wenn ich eine Aufgabe an zum Beispiel den Klaus übermitteln will und Klaus sagt mir, du, ne, hat hat Axel schon erledigt.

00:13:58: Hat der übernommen, ist schon alles fertig, etc.

00:14:01: Also wenn ich als Vorgesetzter das von jemandem ganz anders höre, den ich so nicht auf dem Schirm habe, das ist viel prägnanter und bleibt viel mehr im Kopf.

00:14:09: Ja klar,

00:14:10: ja klar, ja klar.

00:14:12: Du, ich wiederhole den Satz noch mal, wie gesagt, die Übung ist, ne?

00:14:16: Wie sehen mich meine Stakeholder wirklich, meinen Chef, meine Kollegen, meine Schnittstellen?

00:14:21: Und da geht es halt nicht darum, was tue ich?

00:14:25: sondern wofür stehe ich?

00:14:27: Wie werde ich wahrgenommen?

00:14:30: Und erst wenn ich das für mich selber in ein Bild produziert habe, dass ich dann vielleicht auch mal im Laufe der nächsten Arbeitstage überprüfe oder mit Kollegen, mit denen ich sehr gut kann, die halt einfach auch mal frage.

00:14:47: Sag mal, wie nimmst du mich eigentlich so im Joballtag war?

00:14:50: Ich brauche erst mal ein klares Bild über mich selber.

00:14:53: Und eine Idee und dann kann ich mich in Folge zwei, drei oder vier unseres Postcards mit Gesprächstaktiken, Gesprächsführung, welche Frage stelle ich, welche Argumente bringe ich beschäftigen.

00:15:08: Aber dieses Bild über mich selber, das muss ich mir erstmal selber erarbeiten.

00:15:13: Das ist ja schon eine tolle Übung.

00:15:14: Und es ist was anderes, natürlich.

00:15:16: Man kommt zu daher, dieses, was tu ich?

00:15:19: Jetzt gehen wir mal auf meine Arbeit, ja, Podcastproduktion, Podcastmoderation.

00:15:23: Das wäre jetzt dieses, was tu ich?

00:15:26: Aber wofür stehe ich?

00:15:27: Dann bin ich ja direkt so bei den Adjektiven, bei den Beschreibungen.

00:15:30: Also stehe ich für gute Konzeption, stehe ich für eine zuverlässige Zusammenarbeit.

00:15:36: Also da bin ich ja dann direkt mehr so im Beschreibenden.

00:15:40: Und auch dem, was mich als Person vielleicht mehr ausmacht und nicht nur meine Jobdescription.

00:15:46: Auf jeden Fall.

00:15:48: Und darüber kommst du dann halt auch zu dem Punkt, dir ein Bild zu machen.

00:15:52: Was macht mich für meinen Vorgesetzten, für meinen Unternehmen wertvoll?

00:15:57: Was ist das Besondere, dass die haben, in dem die mich haben?

00:16:03: Weil ich sage mal diesen Weg zu gehen.

00:16:07: Bin ja ganz ehrlich, der ist nicht einfach, da musst du eine Menge für tun und investieren.

00:16:11: Ja.

00:16:12: Aber ich sag mal auf Deutsch, da brauchst du auch den entsprechenden Arsch in der Hose, das entsprechende Selbstbewusstsein, den gehen zu können.

00:16:19: Und darüber musst du dir im Klaren sein, wie wertvoll bin ich für dieses Unternehmen?

00:16:24: Wofür stelle ich?

00:16:26: Ja, zumal ja auch dieser Satz immer so gut ist.

00:16:29: Jeder ist austauschbar.

00:16:31: Das wurde ja immer gesagt oder auch eben jetzt auf.

00:16:34: von Führungseiten gesehen, wenn du, du musst, du musst in der Lage sein, jeden Mitarbeiter jederzeit austauschen zu können.

00:16:40: Du darfst, darf nie, soweit kommen, dass einer, also meinetwegen jetzt bei Porsche, der hier, der die Bremsen macht und das ist die weltweite Bremse, die beim, beim neuen Elfer.

00:16:51: Und jetzt geht dieser Mensch irgendwann in den Ruhestand und er macht krank und er fällt außerverlässes Unternehmen, dann darf Porsche da nicht in den Ruinen stürzen,

00:16:58: ne?

00:16:58: Ja, genau.

00:17:00: Genau so.

00:17:00: Weißt du, was ich halt total spannend finde, Axel?

00:17:03: Wenn du mir jetzt mal so ein bisschen, nicht mir, sondern uns jetzt mal so ein bisschen Einblick in deine Arbeit gibst.

00:17:10: Wie sieht denn eigentlich sowas aus, wenn sich jemand bei dir meldet?

00:17:14: Warum kommen die Menschen zu dir und wie begleitest du die?

00:17:19: Also komm tun sie aus?

00:17:21: aus den Gründen, die wir gerade schon so ein bisschen besprochen und angerissen haben, dass oft so das Gefühl es geht nicht fair zu.

00:17:30: Ich bekomme nicht das, was mir aufgrund meiner Leistung meines Einsatzes aus meiner Sicht zusteht.

00:17:38: Ja.

00:17:39: Die haben auch oft keine Vergleichswerte, keine, keine, wissen nicht, was andere in ihrer Position in anderen Unternehmen und so weiter verdienen.

00:17:49: Und ich zeige denen dann auf, was ich ihnen bieten kann, nämlich, dass sie Klarheit zu ihrer Situation gewinnen, dass ich sehr... Ehrlich auch sage, da besteht keine Chance, dass wir erfolgreich sein können oder da besteht eine sehr gute Chance.

00:18:09: Diese Einschätzung kannst du geben.

00:18:11: Ja, weil ich bin ganz ehrlich, da kommen auch Leute, die bei mir anfragen, mit denen habe ich dann das Erstgespräch und dann sagen die ja, meine letzte Lohnerhöhung habe ich vor vier Wochen bekommen.

00:18:21: Ich wäre bereit für die nächste.

00:18:24: Also, das glaube ich, dass du da bereit wärst.

00:18:29: Da kann ich nichts für dich tun.

00:18:32: Okay, aber das ist jetzt ein Joke mit den vier Wochen.

00:18:34: Nein, es ist

00:18:35: tatsächlich passiert.

00:18:36: Das ist ja krass.

00:18:38: Das sind die, die ich vorhin gesagt habe, die dann so ein bisschen überperformen und in Selbstherrlichkeit ersaufen.

00:18:46: Aber da gibt es halt auch die Leute, die sind seit fünf Jahren in der Führungsfunktion als Teamleiter bei einem medizinischen Unternehmen.

00:18:55: Und den wird seit vier Jahren versprochen, demnächst setzen wir deinen Gehalt tatsächlich auf Teamleitergehalt.

00:19:04: Und nichts passiert.

00:19:07: Mit denen analysiere ich erstmal ihre Gesamtsituation, wie lange sind sie im Unternehmen, welche Positionen, welche Verantwortlichkeiten haben die, suchen nach Vergleichsjobs.

00:19:18: Im Netz, um mal zu gucken, wo stehen Sie gehaltlich?

00:19:21: Wo stehen andere mit ähnlichen Aufgaben?

00:19:25: Und daraus lässt sich dann schon ganz gut sehen, wie viel Potenzial da ist.

00:19:29: Da laufen auch mit so Sachen mit rein.

00:19:31: Wärst du bereit gegeben, falls den Arbeitgeber zu wechseln, wenn wir auf der Seite nicht weiterkommen?

00:19:38: Wärst du bereit, den Wohnort zu wechseln?

00:19:40: Also all diese Kriterien such ich zusammen.

00:19:44: Um dann daraus einen strategisch aufgesetzten Plan zu generieren, den ich dann mit meinem Koji bespreche, ob er da mitgehen würde, ob er das auch, ich sag mal, mit durchziehen würde, ob er dazu bereit ist.

00:20:00: Und dann entwickeln wir einen Plan, wann sprechen wir was, wie das erste Mal an.

00:20:06: Und dann ist das halt so eine Sache, die sich halt in der Regel so über drei Monate zieht, weil... Plan zwei kannst du erst machen, wenn du weißt, wie Gespräch erst eins gelaufen ist.

00:20:19: Und so wird das halt weitergeführt.

00:20:21: Ja.

00:20:21: Aber spannend, dass du sagst, du klärst im Vorfeld, was wäre jetzt, wenn es da nicht so kommt, bist du bereit, den Arbeitgeber zu wechseln?

00:20:28: Das ist ja immer so eine Theorie.

00:20:29: Also dieses Worst Case-Szenario, wie ich mich auf Krisen vorbereite, bin ich ein großer Freund von zu sagen, was wäre denn jetzt das Schlimmste, was passieren kann?

00:20:38: Ja.

00:20:39: Und kann ich dann auch... dagegen halten und sagen, alles klar, dann ziehe ich die Konsequenz.

00:20:43: Ja,

00:20:44: mir ist das vor allem wichtig, weil ich kann ja nichts garantieren.

00:20:49: Das ist ein Weg, der ist ganz, ganz oft erfolgreich, aber es hat keine Garantie mit dran.

00:20:54: Und was ich vermeiden will, ist, da vorher die maximale Klarheit zu schaffen, damit es im Nachgang vielleicht nicht so läuft, wie zuerst gedacht, es zur maximalen Enttäuschung kommt.

00:21:08: Kriterien alle Möglichkeiten einmal besprochen sind.

00:21:13: Ja, gut.

00:21:13: Und dann gehen wir diesen Weg step by step und ich habe wirklich schon tolle, tolle Erlebnisse gehabt, wo ich muss nur daran denken, dann grillen sich schon, wie ein Honigkuchen fährt, weil wir oft tolle Ergebnisse erzielen, die wir manchmal selber nicht gedacht hätten, dass wir da so erfolgreich

00:21:44: sind.

00:21:44: Da hast du auch wirklich ein messbares und beglückendes Ergebnis, was du erhältst.

00:21:52: Das macht dir bestimmt auch ganz viel Spaß, wenn du siehst, hey, da haben wir ... Da haben wir was rausgeholt.

00:21:58: Ja, absolut.

00:21:59: Also wenn das so ein Ergebnis dann bei rauskommt, wir so ein Ziel erreichen, das wirklich, also das macht diesen Job, den ich hier machen darf, wirklich für mich so wertvoll und das spendet mir selber auch so viel Energie.

00:22:18: die ich dann auch gerne an meine Coaches weitergebe, weil manchmal sind die schon echt frustriert und brauchen dann so einen kleinen Energiebooster, den ich ihnen dann gerne, gerne zur Verfügung stelle.

00:22:29: Ich könnte mir vorstellen, dass das ja nicht nur ein, das ist ja irgendwie auch so ein Verkaufsgespräch, ja.

00:22:33: Also du gibst den ja so dieses Selbstbewusstsein, das Standing und auch diese Argumentationsketten, die Gesprächsführung machen wir ja alles irgendwann normal.

00:22:41: Aber ich könnte mir vorstellen, das lernt man ja, das ist ja was, was du nicht nur lernst.

00:22:45: oder nicht nur gebrauchen kannst im Gehaltsgespräch, sondern das kannst du ja vom Kindergartenelternabend anfangen bis, ich weiß nicht, dein ganzes Leben gebrauchen.

00:22:55: Das ist ja eine Persönlichkeitsunterstützung und Begleitung, die du da auch anbetest.

00:23:00: Absolut.

00:23:01: Also was da einfließt, sind tatsächlich Skills, die wir... die wir transportieren, die ich mit den Lernen, die wir üben aus dem Bereich Kommunikation.

00:23:13: Da ist klassisches Verhandlungstraining, fließt da mit ein, aber auch tough situations.

00:23:19: Also bei so einem Gespräch kann ja auch mal ein bisschen heißer, ein bisschen schwieriger werden.

00:23:23: Weißt du, wie gehe ich jetzt damit um, wenn es auf der anderen Seite polterisch wird?

00:23:28: Also all diese Skills fließen da mit ein.

00:23:30: Das genauso wie du sagst, Birgit, da ist ganz viel.

00:23:34: Training und die Leute lernen da was, was sie auch mit bis zu zwanzig Prozent mehr Gehalt noch für X andere Sachen super gut benutzen können.

00:23:47: Cool.

00:23:49: Leider.

00:23:52: Ich muss mit mir selbst verhandeln, sonst würde ich jetzt so.

00:23:57: So ist das normal, so ein Unternehmerin.

00:23:59: Aber ich hätte richtig Bock, dieses Coaching mal mitzumachen.

00:24:05: Sehr gern.

00:24:05: Okay, okay.

00:24:07: Ja.

00:24:08: Ja, also Axel, erst mal vielen Dank.

00:24:10: Ich finde, das ist schon mal so ein schöner Einblick in deine Arbeit und in das, was da geht.

00:24:15: Aber wir wollen natürlich vielleicht nochmal, wir wollen das vielleicht nochmal so ein kleines bisschen greifbar machen oder die andersrum sagen was so.

00:24:24: Es wird auch schön, wenn die Hörer hier aus der Folge rausgehen.

00:24:27: Ja.

00:24:28: und sagen, okay, habe ich verstanden, ja, Wirkung gleich Wahrnehmung, Wahrnehmung gleich Geld.

00:24:33: Aber wenn wir jetzt auch hingehen und sagen, in jeder Folge gibt es so ein paar grüßner, grüßte Lifehacks für deine Hörer.

00:24:46: Hast du Lust, ein, zwei, drei Tipps, die konkret und umsetzbar sind, seinen Hörern als kleines Geschenk am Ende der Folge eins mitzugeben?

00:24:55: Sehr, sehr gern.

00:24:56: Und ... Es sind sehr einfache Tipps, keine Raketentechnologie.

00:25:04: Und ich leg mal los mit Nummer eins, der heißt der erste Tipp, die dreißig Sekunden Selbsterklärung.

00:25:12: Da geht es darum, sich mal selbst einmal laut vor sich her zu sagen, wofür stehe ich in meinem Unternehmen.

00:25:21: Was ist mein Nutzen?

00:25:24: Also welchen Nutzen hat das Unternehmen von mir, dass ich für die arbeite?

00:25:30: Ja, ist klar.

00:25:31: Wenn du das nicht sagen kannst, dann kannst auch niemandes sehen.

00:25:35: Genau.

00:25:36: Weil dann kannst du davon ausgehen, das Bild existiert nach außen einfach nicht.

00:25:42: So, Tipp Nummer zwei, nenne ich der Einsatzstatusbericht.

00:25:48: Einmal pro Woche, sich ein Satz zu sagen, nämlich Das habe ich erreicht, das ist der Nutzen, das ist der nächste Schritt.

00:25:59: Also, dass ich mir bewusst mache, welche Erfolge habe ich in dieser Woche auf den Weg gebracht.

00:26:08: Axel, das ist ja, das ist jetzt schon mein Lieblings-Tipp aus folgendem Grund.

00:26:13: Ich hatte das dieser Tage auch in der anderen Podcast-Folge.

00:26:17: Ich bin Miss-Wochen-Reflektion.

00:26:20: Ich mein, ja, ist nicht in Monate eingeteilt oder in Tage, sondern ich lebe in Quartalen und Wochen, also ein Quartal gleich, dreißig Wochen, dreizehn Wochen.

00:26:29: Und ich liebe es, nach jeder Woche eine Wochenreflektion zu machen.

00:26:33: Und dieses, was habe ich erreicht?

00:26:35: Das mache ich.

00:26:36: Was ich selber aber nicht mache ist, das ist der Nutzen und das ist der nächste Schritt mache ich auch.

00:26:42: Aber mir das nochmal bewusst zu machen, was ist der Nutzen dessen?

00:26:46: Das klingt jetzt super nah, aber mega.

00:26:49: Also super.

00:26:50: Vielen Dank.

00:26:52: Total einfach.

00:26:53: Also... Total.

00:26:55: Im weiteren Verlauf dieses Prozesses mit meinen Coaches lege ich sogar Erfolgstagebücher an, dass die einmal pro Woche das nicht nur vor sich her sagen, sondern auch kurz dokumentieren.

00:27:05: So und dieses pro Woche ist das entscheidende, weil es gibt ja im Handel.

00:27:09: Jetzt gerade, wir nehmen diese Folge ja vor Weihnachten auf, die... Die Buchhandlungen sind voll von der gute Plan, dein Dankbarkeits-Tagebuch.

00:27:18: Und die gehen alle auf die Tage.

00:27:19: Du sollst jeden Tag reinschreiben.

00:27:22: Und das halte ich für vollkommen verkehrt, weil den Tag, mein Gott, der geht mal rum.

00:27:26: Aber innerhalb von einer Woche schaffst du was oder schaffst du nichts.

00:27:29: Also das ist die perfekte Zeit-Einheit.

00:27:31: Deswegen, ich freue mich da jetzt gerade mega drüber, dass du auch weg vom Tag gehst, sondern hin auf die Wochenanalyse.

00:27:38: Die Woche ist der Sieger in dem Blick darauf.

00:27:43: Du, Tipp Nummer drei.

00:27:45: Das ist für mich eine Übung, also um Sichtbarkeit zu üben.

00:27:51: Ganz viele von uns haben auf LinkedIn ein Account und hier ist mein Tipp einmal im Monat auf LinkedIn ein Post abzusetzen.

00:28:04: Zehn Minuten Zeit braucht das vielleicht und der hat insofern eine große Wirkung.

00:28:10: Er übt mich darin.

00:28:13: über mich und das, was ich tue, mich mitzuteilen und bringt eine Sichtbarkeit und übt mich darin, auch dann nachher im wahren Leben sichtbarer zu sein.

00:28:27: Achso, der Ding kann ich dir jetzt nicht so durchgehen lassen.

00:28:30: Also, ich bin bei dir.

00:28:31: Das ist toll, wenn ich auch als Mitarbeiter link in Nutze und mich dazwichtbar mache.

00:28:37: Aber was soll der Inhalt dieses Link in Post sein?

00:28:41: Weißt du, es gibt ja viele Leute, die teilen dann irgendwelche, die teilen andere Beiträge oder machen etwas aus dem Unternehmen, was sie reposten oder sie schreiben einen Post über auf einer Metaebene, über irgendetwas, wo sie wünschen.

00:28:55: frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

00:28:58: Jetzt zu deinem Thema, ich möchte sichtbar werden, ich möchte meine Wirkung darstellen, da brauche ich jetzt ein bisschen mehr Futter.

00:29:05: Bei Tip zwei haben wir gesagt, was habe ich in der Woche erfolgreich erarbeitet?

00:29:11: Was ist mir gut gelungen?

00:29:13: Was war der Nutzen?

00:29:14: Und wenn du einmal im Monat dazu einen Post absetzt, guck einfach zurück, was aus den letzten vier Wochen war dein Highlight für den Monat und darüber schreibst du.

00:29:25: Super, danke.

00:29:26: Das macht jetzt für mich so ein bisschen greifbarer, was das für ein LinkedIn-Post sein soll.

00:29:31: Das ist wahrscheinlich eine große Gradwanderung zwischen angeben.

00:29:35: laut sein und sichtbar sein.

00:29:38: Ja, das fällt auch nicht allen leicht.

00:29:40: Ich sag dann immer, schreib den Post so, als wenn du ihn dir selber schreiben würdest, um dir selber noch mal bewusst zu machen, was habe ich da Tolles erreicht, um so eine gewisse Selbstzufriedenheit für mich da auch mal zu erarbeiten und mir selber Wertschätzung entgegenzubringen, die ich vielleicht von woanders so nicht bekomme.

00:30:00: Axel, und jetzt mal ganz ehrlich, ich glaube, dass das jetzt nicht nur für das Thema Gehalt wichtig ist, sondern das Thema, ich mache mir selber bewusst und mache öffentlich, was ich mache und poste das auch in der Öffentlichkeit.

00:30:12: Ich glaube, das ist einfach, also jenseits von allem, was du jetzt in deinem Coaching erreichen möchtest, wichtig.

00:30:18: Das ist ja auch nochmal eine Art der Selbstreflektion.

00:30:20: Ich bin ja der Meinung, nur Menschen, die sich selbst reflektieren, die, bei denen geht es auch vorwärts.

00:30:25: Also das ist, was habe ich ja gerade bei den Wochen?

00:30:31: Ich hab schon mal den Wochenthema gesagt, dass ich das so mag.

00:30:34: Aber ich, klar, logisch, wenn ich das auf LinkedIn schreibe, ist das schon mal ein erster Schritt in die Sichtbarkeit, wenn ich mein Unternehmen damit noch markieren kann und möglicherweise die erst dann auch gelesen.

00:30:47: Hat das ja auch noch mal eine andere Wirkung, ne?

00:30:49: Und das mag sein, dass es da den einen oder anderen gibt, der da sagt, was soll denn jetzt diese Angeberei, was ich aber glaube, was viel, viel mehr ist.

00:30:59: dass viele Leute das sehen werden und sich insofern da selber finden, dass sie sagen, wow, guck mal, da schreibt jemand darüber, was er in seinem Job gut gemacht hat.

00:31:10: Was habe ich diesen Monat eigentlich?

00:31:12: Welchen Erfolg habe ich mir eigentlich erarbeitet diese Woche in dem Job?

00:31:16: Also das ist eine tolle Wertschätzung und energetische Geschichte, die wirklich nicht viel Zeit kostet, aber eine große Wirkung hat.

00:31:24: Mir fällt gerade ein, es gibt einen Account von der Mitarbeiter von der DARTEV, das ist diese Steuer Software.

00:31:31: Und der macht das im Prinzip so als Block Christian lernt.

00:31:34: Das heißt, der beschreibt seit Jahren seine Learning Journey.

00:31:38: Also was hat er diese Woche gelernt?

00:31:40: Das ist auch super sympathisch.

00:31:42: Ja, auch

00:31:43: eine schöne Idee.

00:31:45: Ja, danke für die drei Tipps.

00:31:46: Danke für Folge eins.

00:31:48: Hat es dir Spaß gemacht, lieber Axel?

00:31:50: Mir hat es sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon riesig auf Folge zwei.

00:31:54: Was machen wir denn da?

00:31:56: Da sprechen wir darüber, warum viele Menschen glauben, sie müssten erst mal mehr leisten, um mehr Wirkung zu erzielen.

00:32:04: Dass also immer diesen Leistungsmoment im Vordergrund sehen und warum genau das sie nämlich eher klein hält und ihn eher im Weg steht.

00:32:13: Darüber sprechen wir beim nächsten Mal.

00:32:15: Ach, sehr gut.

00:32:16: Freue ich mich mega drauf.

00:32:17: Ich

00:32:17: mich auch.

00:32:18: Und ich würde sagen, auf bald und bis zum nächsten Mal.

00:32:21: Und alle, die jetzt hier gehört haben und genauso neugierig sind wie ich auf das, was kommt, folgt dem Podcast, abonniert ihn am besten direkt.

00:32:30: Dann habt ihr das sicher in eurem Eingang, wenn die nächste Folge rauskommt.

00:32:35: Und auch nochmal ein kleiner Reminder.

00:32:38: Schaut nochmal in diese Show Notes rein.

00:32:40: Da ist die Übung, die wir am Anfang hatten.

00:32:42: Die haben wir dort für euch notiert.

00:32:45: Ich sage auch vielen, vielen Dank, freue mich riesig auf Folge zwei und viel Spaß mit der kleinen Übung und bis zum nächsten Mal.

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