#2: Positioniere dich! – Wie deine Arbeit gesehen und wertgeschätzt wird

Shownotes

Nicht deine Leistung, die Wirkung macht den Unterschied. Harte Arbeit allein verbessert deine Situation im Unternehmen nicht, sie muss auch erkannt und wertgeschätzt werden. Erst dann kann sie sich auch in Gehaltszahlungen ausdrücken. Axel erklärt im Gespräch mit Moderatorin Birgit, wie du deine Erfolge sichtbar machst, dich clever positionierst – im doppelten Wortsinn – und es endlich schaffst, vom Leistungsmodus in den Wirkungsmodus zu wechseln.Dass du selbst deine Leistung erkennst und deine Position einnimmst, ist die wichtigste Voraussetzung für erfolgreiche Gehaltsverhandlungen

In dieser Folge erfährst du:

  • Warum mehr Arbeiten nicht automatisch zu mehr Gehalt oder Aufstieg führt
  • Wie Sichtbarkeit deine Karriere boostet
  • Warum Selbstvermarktung nichts mit Angeberei zu tun hat
  • Wie du deinen Wert fürs Unternehmen klar zeigen kannst.
  • Wie du dich gut auf Gehaltsverhandlungen vorbereitest. Diese sind dann Thema in der nächsten Folge.

Host: Axel Grüsner, Trainer und Führungskräfte-Coach

Links zu Axel: https://www.gruesner.de/ https://www.linkedin.com/in/axel-gruesner/

Moderation: Birgit Eschbach linkedin.com/in/studiovenezia?originalSubdomain=de

Eine Produktion von Studio Venezia – the Podcast Company: https://www.studiovenezia.de/

Transkript anzeigen

00:00:04: Das ist der Gehaltspodcast.

00:00:06: Wirkungsteigern besser verdienen.

00:00:08: In diesem Podcast zeigt dir Axel Grüßner, wie du in drei Monaten bis zu zwanzig Prozent mehr Gehalt erhältst.

00:00:14: Mit echter Führungsstärke und klarer Strategie.

00:00:20: Willkommen beim Gehaltspodcast.

00:00:22: Wirkungsteigern besser verdienen.

00:00:25: Ich bin Axel Grüßner und freue mich sehr, dass ihr wieder dabei seid.

00:00:30: In der letzten Folge habe ich am Ende gesagt, Wir sprechen darüber, warum viele Menschen glauben, sie müssen erstmal wesentlich mehr leisten, um überhaupt Wirkung zu erzielen und warum genau das sie klein hält und ihnen im Weg steht.

00:00:46: Und genau das ist heute unser Thema, denn dieser Gedanke ist extrem verbreitet und er sorgt dafür, dass viele Menschen trotz Einsatz, Kompetenz und Verantwortung finanziell stehen bleiben.

00:00:58: Und lieber Axel, ich bin sehr froh, dass ich bei diesem Podcast wieder dabei sein darf und diese Stimme von diesen Menschen, die sich wundern, dass ich im Prinzip diese Stimme vertreten darf.

00:01:07: Aber ich lasse dich jetzt nicht so ganz schnell in die Folge zwei ohne dich zu fragen.

00:01:11: Die letzte Folge war ja gleichzeitig auch deine erste Folge.

00:01:15: Wie ist es dir denn so gegangen mit der Premiere deines eigenen Podcasts als Gastgeber im auditiven Raum?

00:01:21: Also es war wirklich, wirklich eine spannende Erfahrung.

00:01:24: Ich war vorher tatsächlich vor unserer, bevor wir in die Aufnahme gegangen sind, war ich echt aufgeregt und hab mich dann, als er draußen war, riesig gefreut.

00:01:34: Wir haben so tolle Rückmeldung bekommen, dass auch Leute, die ich überhaupt nicht kenne, die gesagt haben, toller Podcast, unterhaltsam.

00:01:44: Da war was bei, womit ich was anfangen kann.

00:01:47: Ich fand, dass ihr beide, also du und ich, dass wir Wärme ausgestrahlt haben, die Leute haben gerne zugehört.

00:01:54: Also, und ich freue mich jetzt riesig auf unsere zweite Folge.

00:01:57: Ach, toll, das ist schön.

00:01:59: Es ist ja wirklich auch ein besonderes Erlebnis.

00:02:01: Also, dass man einen eigenen Podcast rausbringt, ist ja fast noch weniger selbstverständlich, als dass man ein eigenes Buch schreibt.

00:02:09: Und man ist ja auch, sag mal, noch ein Stück weit nackter.

00:02:14: Man erlebt deine Stimme, man erlebt deine Stimmung.

00:02:17: In einem Buch ist das ja alles nicht so zu hören.

00:02:20: Und wenn die Menschen dann sagen, das war gut, das hat mir gefallen.

00:02:23: Und ich habe es auch in den Analytics, die wir ja beide im Hintergrund sehen können, gesehen, dass du eine sehr hohe Abonnentenquote hast, also von Menschen, die gesagt haben, ich drücke diese Glocke.

00:02:34: Direkt mal jetzt eine Einladung, wir werden das auch am Ende noch mal sagen.

00:02:36: Also wenn euch das, lieber Hörerinnen, so geht, macht das bitte auch dann.

00:02:41: bekommt ihr auch die nächsten Folgen mit.

00:02:43: Aber jetzt gehen wir gerne rein ins Gespräch.

00:02:46: Axel, du hast gesagt, dass das so ein Gedanke ist, der ja eben so verbreitet ist, dass man sich sagt, Mensch, ich habe das alles.

00:02:53: Ja, ich bringe meinen Einsatz, ich bringe Kompetenz.

00:02:56: Und du hast ja in der ersten Folge mit die Wirkung gesprochen.

00:02:59: Und ich habe dann auch für mich nochmals gedacht, ja, OK, Wirkung ist entscheidend.

00:03:03: Aber warum bringt mir mehr Einsatz dann so oft nicht?

00:03:09: Das ist ja etwas, wo ich Ich glaube, das ist ein absolutes Allgemeingutnis zu bedenken, wenn ich eine Wirkung entfalte und wenn ich auch mich engagiere und meine Vorgesetzten sehen, hey, die gibt Gas, warum passiert da nichts?

00:03:21: Ja.

00:03:23: Also generell dieser Gedanke, mehr Leistung, ich sage mal so, das ist halt auch eine Erziehungssache, in die wir reingewachsen sind, aus früheren Lebensphasen.

00:03:31: Wenn du so an Schule, Ausbildung oder Studium denkst, da zählt halt in erster Linie Leistung.

00:03:37: Du musst Noten bringen, du musst Punkte bringen und das steckt einfach ein Stück weit in uns rein.

00:03:44: Also mir ist auch ganz wichtig, Leistung zu bringen, ist auch völlig okay.

00:03:48: Daran ist auch nichts falsch, gehört auch mit dazu.

00:03:52: Ja, es geht ja auch nochmal so um dieses Thema.

00:03:54: Ist es nur Leistung oder ist es auch eben dieser Mehreinsatz?

00:03:57: Ich glaube, wir sind ja auch alle so... davon getriggert, dass wir denken, wenn ich, ich sag erst mal, um siebzehn Uhr ist Feierabend oder um achtzehn Uhr, wenn ich halt grundsätzlich erst um viertel nach sechsmal rechner runterklappe, dann macht das auch mal richtig was her.

00:04:11: Ja, absolut.

00:04:13: Gibt einem auch natürlich ein gutes Gefühl.

00:04:16: Aber im Berufsleben ist das halt tatsächlich anders.

00:04:19: Also hier passiert das häufig im verborgenen Wirkung entsteht dort, wo andere verstehen.

00:04:27: wofür du stehst und was den Unterschied macht.

00:04:32: Also da steckt halt drin, du kannst halt ackern, wie vom Bauern das stärkste Pferd, was vor dem Flug quasi ist.

00:04:42: Wenn du aber nicht darauf achtest, dass hinten auch die Erde umgewühlt wird, dann nützt ihr das nicht.

00:04:47: dass du davor nur das stärkste Pferd dran hast.

00:04:50: Ja, und im Gegenteil, du sagst ja auch immer so genau, dass Hälter letzten Endes auch die Leute klein, ja?

00:04:54: Dann sind die so diese fleißigen Bienchen, ja?

00:04:57: Und oder der Ackergaule, um jetzt noch mal so in dieser Tierwelt zu bleiben.

00:05:01: Und

00:05:02: an dir vorbei kommt dann jemand mit einem wehenden Schal und er klimmt die Bühne und drockt den Laden.

00:05:08: und dann denkst du dir Entschuldigung, wo kommt der jetzt

00:05:10: her?

00:05:11: Genau, absolut.

00:05:13: Und dass das so Sachen wie Gehalt oder einer höheren Position folgt halt nicht allein nur der Leistung, nur weil du der bist, der die meisten Vorgänger am Tag abarbeitet, bist du automatisch der, der quasi für die nächste höhere Position oder fürs nächste höhere Gehalt vorgesehen ist.

00:05:32: Wenn es keiner mitkriegt, du nicht die entsprechende Wirkung erzeugst, bringst du viel Energie auf, die aber leider zu warmer Luft verbrucht.

00:05:45: Und ich glaube, das spüren auch viele Menschen.

00:05:47: Also ich glaube, man hat selbst so ein Gespür dafür, wird meine Sache gesehen, wird sie nicht gesehen.

00:05:52: Und das geht ja auch ins Selbstbewusstsein rein.

00:05:54: Das heißt, du denkst ja irgendwann dann, wenn du so viel machst und wenn du dich so engagierst und dein Chef aber an dir vorbei geht und den Kollegen mit dem wehenden Schal und dem... Ja.

00:06:07: großen Auftritt begrüßt, dann geht das ja an dein Selbstbewusstsein ran, dass du denkst, okay, vielleicht bin ich jetzt doch nicht so wertvoll für das Unternehmen.

00:06:15: Also irgendwo hat man ja dann sowas in sich drin.

00:06:18: Was ist möglicherweise dazu für, dass man sagt, okay, dann bleibe ich jetzt mal bis halb sieben statt nur bis viertel nach sechs.

00:06:23: Ja, absolut.

00:06:24: Und das passiert ganz oft.

00:06:26: Und dann bleibst du bis halb sieben und sitzt da aber ganz alleine und keiner kriegt es mit.

00:06:31: Mit zusammengefallenen Schultern, weil ich

00:06:32: klein

00:06:33: und grau bin.

00:06:34: Ja, genau.

00:06:35: Also das ist halt der Effekt, weil du bringst dich in so eine Wartehaltung, hoffst, dass jemand deine Leistung erkennt.

00:06:46: Und je länger du hoffst, desto weniger gestaltest du halt deine Position.

00:06:49: Also du bist dann halt nicht mehr der, der wirklich der Form reinbringt und das Ganze vorantreibt, sondern das ist dann eher wie Lotto spielen.

00:06:57: Du hoffst, dass es aufhört, du hoffst, dass es jemanden sieht.

00:07:02: Du bringst tatsächlich auch mehr, aber das dann so... So eine Zahl in der Excel-Liste, wo eine sagt, guck mal, hier letzte Woche haben wir mal zwanzig Prozent mehr geschafft, dass davon fünfzehn Prozent du geschafft hast.

00:07:14: Das sieht dann wieder keiner was.

00:07:16: Achsel, das ist ja oftmals auch so ein Muster.

00:07:18: Also ich hänge ja nicht nur in diesem Beobachten dessen, dass ich da merke, ich werde klein gehalten, es geht nicht vorwärts, ich werde nicht gesehen, sondern ich merke auch, dass das in mir selber.

00:07:32: dass das ein Muster ist, was sich wiederholt.

00:07:34: Und manchmal sehe ich das auch bei anderen, dass die genau in der gleichen Falle hängen.

00:07:38: Ich gebe dir mal einfach so aus dem Arbeitsleben so ein ganz praktisches Beispiel.

00:07:44: Da wirst du die Situation noch mal besser greifen können und viele werden das auch besser verstehen.

00:07:50: Also stellen wir uns mal vorhin, der Mitarbeiterin übernimmt ständig extra Aufgaben.

00:07:54: Die macht schon einen guten Job und So im normalen Berufsleben gibt es ja immer Sachen, die so anfallen, irgendwelche Projekte oder zuarbeiten und sie ist da immer sehr offen, sie springt dafür ein, rettet dann den einen oder anderen Arbeitstag auch, weil sie sich da halt noch mit reinhängt und arbeitet fehlerfrei.

00:08:13: Alle verlassen sich auf sie, alle wissen, das ist so eine, die funktioniert immer, Zug fährt, top.

00:08:21: Was passiert?

00:08:22: Sie gilt als quasi die Unverzichtbare im operativen Geschäft.

00:08:27: Ihre Leistung ist sichtbar.

00:08:29: Jedoch in erster Linie nur der Fleiß.

00:08:32: Für die Führungskraft ist klar, die darf ich nicht rausziehen.

00:08:37: Wenn ich die da rausziehe, wer soll das alles machen?

00:08:41: Also Ergebnis, kein Karrierschritt.

00:08:44: Die Fleißbiene bleibt da schön sitzen, um weiter fleißig zu sein.

00:08:48: Höheres Gehalt, naja, also.

00:08:50: Ja klar, ja klar.

00:08:52: Das wäre das dümmste, was man machen kann.

00:08:54: Yeah.

00:08:55: Never change a running system.

00:08:57: Ja.

00:08:57: Du nimmst dir die produktivste Biene aus dem Stock raus, wärst du ja schon doof.

00:09:01: Nee, machst

00:09:01: du nicht.

00:09:02: Wärst du wirklich schon blöd?

00:09:04: Ja.

00:09:05: Und solange da jetzt aus irgendwelchen Gründen sie nicht kommt und sagt, guck mal, ich mach doch so viel.

00:09:11: Wie wär's denn mal mit mehr Gehalt?

00:09:13: Kein Arbeitgeber kommt von alleine und sagt, du warst aber fleißig.

00:09:17: Machen wir mal zehn Prozent oder zwanzig Prozent mehr.

00:09:20: Also du wirst auf die Leistung, wirst du tiefer festgenagelt, aber nach oben bringt dich das nicht.

00:09:27: Axel, ich hab direkt mal eine Frage dazu.

00:09:28: Könnte ich, wenn ich sage, ich bin eigentlich happy damit?

00:09:31: Es gibt ja auch so Fleißbienchen, die sagen, Ich möchte genau das.

00:09:35: Ich möchte gar nicht jetzt einen nächsten Karriere Schritt machen.

00:09:37: Ich möchte gar nicht jetzt irgendwie Team Verantwortung haben.

00:09:40: Ich möchte meinen Job exakt weitermachen, aber ich freue mich über eine kontinuierliche Geheizerhöhung.

00:09:45: Wäre es strategisch ratsam zu sagen, lieber Vorgesetzte, pass mal auf, wir beide wissen ganz genau, was ich hier mache.

00:09:54: Und es ist auch sinnvoll, dass ich hier bleibe.

00:09:57: Ich bin damit auch fein.

00:09:59: Ich habe kein Interesse und keine Ambitionen, eine neue Besintenkarte mit Head Off und weiß ich was zu bekommen.

00:10:06: Du kannst dich darauf verlassen, dass ich die nächsten zwanzig Jahre sitzen bleibe und dafür kriege ich von dir das Schmerzensgeld doppelte Gehaltserhöhung.

00:10:15: Könnte man so offen kommunizieren?

00:10:18: Absolut.

00:10:20: Wie man das am besten macht, da werden wir in den nächsten Folgen ja auch noch zukommen.

00:10:24: Aber der Weg, den du da ansprichst, Birgit, ist der absolut Richtige.

00:10:28: Weil auch hier ist so, wenn diese Fleißmeise, über die wir hier gerade gesprochen haben, nicht selber aktiv wird und sich irgendwann auf dem Präsentierteller quasi den sie tagtäglich erarbeitet, irgendwann raufstellt und sagt, lass uns mal reden.

00:10:46: wird da halt nichts passieren.

00:10:47: Und das kann ein Weg sein, der da sagt, guck mal, ich will hier gar nicht Chef werden oder sonst irgendwie.

00:10:54: Aber ich leiste hier ständig zwanzig Prozent mehr als alle anderen.

00:10:58: Und ich fände es nur fair, wenn sich das auch im Gehalt widerspült.

00:11:02: Axel, bevor wir da hinkommen oder bevor ich auch als Fleischbähnchen sage, ich habe überhaupt diesen Mut, dieses Gespräch zu führen, glaube ich, ich brauchte ja erst mal auch in mir ein Perspektivwechsel.

00:11:12: Da merke ich, ich will da raus.

00:11:14: Jetzt ist die Frage, was wäre denn so ein Perspektivwechsel, wie könnte er gelegen?

00:11:20: Ja, also wir gehen ja davon aus, da ist jemand im Leistungsmodus, also er bringt immer mehr und noch ein bisschen mehr so und bringt sich selber an seine Leistungsgrenzen.

00:11:31: und diesen Modus solltest du dann verlassen und in den Wirkungsmodus gehen.

00:11:37: Hier an alle nochmal die Empfehlung, sich Folge eins anzuhören.

00:11:41: Der Wirkungsmodus ist quasi dein Handwerkszeug, deinen Mechanismus zu zeigen, was du da leistest.

00:11:48: Also Leistung ist gut, wenn sie denn wahrgenommen wird.

00:11:51: Und dafür brauchst du halt den Wirkungsmodus.

00:11:55: Also was habe ich alles gemacht?

00:11:57: Was habe ich umgesetzt?

00:12:00: Was habe ich durch das, was ich da geleistet habe, verändert?

00:12:04: Und das ist halt kein Detail, sondern das dann... wirklich ein komplett anderes Denken, in das du dann reinrutschen solltest.

00:12:12: Aber heißt das, wenn du sagst, sich diese Fragen zu stellen?

00:12:15: Was habe ich gemacht?

00:12:16: Was hat sich durch mich verändert?

00:12:18: Wo habe ich wirklich was bewirkt?

00:12:19: Wo habe ich mehr Wert geschaffen?

00:12:23: Sind das Sachen, die ich mir, sag ich mal, am Ende einer Arbeitswoche stelle und dann vielleicht auch mal aufschreiben?

00:12:28: Oder wie gehe ich mit dieser Frage, die ja erst mal nur an mich selbst gerichtet ist,

00:12:35: um?

00:12:36: Du solltest natürlich selber gut einschätzen können, was leist dich da?

00:12:41: Und das ist oft für viele schon eine große Herausforderung, weil sie sich so den Spiegel bezogen auf ihre eigene Leistung nicht so oft vorhalten.

00:12:53: Weil meistens sind es ja so schleichende Mechanismen, so einer sagt ja nicht.

00:12:58: wie unsere Fleischmeise, über die wir gerade gesprochen haben, die sagt ja jetzt nicht von Montag auf Dienstag, ich mache mal fünfzig Prozent mehr, sondern das meistens so ein schleichender Prozess.

00:13:08: Und das muss ich mir bewusst machen, sollte ich mir bewusst machen.

00:13:13: Auch da haben wir ja schon in der ersten Folge den Tipp gegeben, schreibt ja auch, was du Gutes machst.

00:13:19: Das

00:13:20: glaube ich, das ist wichtig, dass man das schriftlich macht.

00:13:23: Weil das ist so leicht gesagt, macht ihr das bewusst?

00:13:25: Ja, klar.

00:13:25: Man könnte sagen, ich mache das jedes Mal, wenn ich von der Arbeit nach Hause fahre, denke ich nicht darüber nach, was habe ich gemacht, sondern das habe ich bewirkt.

00:13:33: Das könnte ja ein Ritual werden.

00:13:36: Aber ich glaube auch, dass das Aufschreiben dessen sehr gut ist.

00:13:40: Und im Übrigen, das kann man sich jetzt zu gegebenen Zeit dann auch nochmal, diese Datei oder das Blatt, wenn man es handelschriftlich macht, das kann man sich ja vor einem Gespräch, vor einem Jahresgespräch dann auch nochmal selber durchlesen.

00:13:52: Das ist, sollte es auf jeden Fall tun.

00:13:55: und da ist dann noch ganz wichtig, auch die Brille zu wechseln, nämlich nicht, dass du das aus deiner Leistungsbrille heraus dir dann anschaust, die Aufzeichnung, sondern du die Brille deines Arbeitgebers aufsetzt und sagst von den Sachen, die da stehen, was sind denn aus dem seiner Sicht die wertvollsten Dinge?

00:14:16: Und die pickst du dir raus und die nimmst du damit ins Gespräch.

00:14:20: Sehr gut.

00:14:20: Und das Aufschreiben ist halt deswegen so wichtig, weil, Birgit, wenn wir beide jetzt uns versuchen zu erinnern, was war unsere herausragendste Leistung im Januar, twenty-fünfundzwanzig, wären wir wahrscheinlich erst mal der Weile ins Grüben kommen, anfangen Terminkalender durch zu blättern.

00:14:38: Und da ist die Wirkung dann wieder die bessere, wenn du dir das aufgeschrieben hast und sehr detailliert, sehr fattenorientiert berichten kannst, was du tolles gemacht hast.

00:14:48: Ich habe das in der Tat mit meiner Psychotherapeutin.

00:14:52: Grüße gehen raus an deine Podcast-Kollegin Simone Schweitzer.

00:14:55: Die hat mich so während der Transformationsphase bei uns genau dabei begleitet und hat gesagt, Birgit, und wenn es in der Woche dauert, aber du denkst jetzt mal... daran, was du die letzten zwanzig Jahre schon gerissen hast und bewirkt hast und du schreibst das auf und ich will, es ist mir ganz egal, wie lange du dafür brauchst.

00:15:11: Und das war so toll.

00:15:13: Und die Datei habe ich irgendwann ein Jahr später oder zwei Jahre später nochmal ein Jahr später gefunden und habe mich so gefreut, was er stand, weil ich hatte es wieder alles vergessen.

00:15:21: Ja.

00:15:22: Also das, da neigen wir ja auch zu.

00:15:23: Und deswegen finde ich diesen, diesen Ansatz von dir.

00:15:28: von diesem Leistungsmodus in den Wirkungsmodus zu kommen.

00:15:32: Den finde ich wirklich klasse, weil das auch mir einfach viel breiteren Schultern gibt.

00:15:38: Ich habe auf einmal auch gegenüber dem Kollegen, ich bleibe immer noch bei meinem Bild mit dem B in den Schal, der auf die Bühne eilt.

00:15:44: Und das Stage ist yours und sagt, wo damit ihr alle schon mal bescheidet bist.

00:15:48: Ich bin der nächste CEO, dass man dann auch eben mit breiten... Schultern, da steht, weil die auf was basieren und weil es nicht nur, ich will jetzt überspitzen, das Bild, aber es ist nicht nur Selbstdarstellung, sondern es ist so eine innere Klarheit, die ich dann habe.

00:16:05: Ja,

00:16:05: auf jeden Fall.

00:16:07: Die dir hilft, selber ein Bild aufzubauen, was du dann halt auch präsentieren kannst und was es anderen leicht macht, das wahrzunehmen, was du da vermitteln willst.

00:16:21: Was zeigt, wie wertvoll du bist, wofür du bereit bist und dass sich für deinen Arbeitgeber, für deinen Chef, wie auch immer, lohnt, dich an Bau zu behalten und in dich zu investieren.

00:16:35: So, jetzt haben wir das alles gemacht.

00:16:37: Das ist alles notiert.

00:16:38: Ich passe kaum noch durch den Türrahmen.

00:16:42: Ich habe für mich die Klarheit.

00:16:43: Ich habe auch in einem, ich denke mir, das ist ja auch ein Prozess.

00:16:46: Da kann man jetzt nicht sagen, das geht von heute auf morgen.

00:16:48: Das muss sich ja, das ist ja wirklich so ein... Ich sag, ich will das blöde Wort Mindset jetzt nicht bemühen.

00:16:54: Aber dieser Perspektivwechsel, das ist ja was mit mir, das wird vielleicht mal ein, zwei Monate dauern.

00:16:58: Ein paar Wochen auf jeden Fall.

00:17:00: Jetzt ist das alles geschehen.

00:17:01: Ich bin fachlich da.

00:17:03: Ich hab mich ja sowieso schon immer weitergebildet.

00:17:05: Ich bringe neue Themen rein.

00:17:06: Das war ja auch ein Tipp von dir.

00:17:08: Und jetzt gibt es einhundert Prozent lieber Axel Hörer, die das jetzt hören und die sagen, habe ich alles gemacht.

00:17:18: Passiert trotzdem nix.

00:17:22: Ja.

00:17:23: Und dann, was sagen wir denen jetzt?

00:17:26: Den sagen wir, ihr seid schon auf einem super Weg, das Selbstbewusstsein zu haben, zu wissen, was ihr könnt, was ihr braucht, was ihr mit einbringt.

00:17:38: Das ist quasi die Basis.

00:17:40: und dann sagen wir denen, wie die nächsten Schritte gehen.

00:17:44: Nämlich, dass du dich halt positionieren musst, dass du dich zeigen muss, dass du vielleicht nicht mit dem wehenden Schal auf die Bühne, aber irgendwann tatsächlich mal anfängst, zumindest was es so ein kleines Fehnchen, wie es früher so auf Eisbecher drauf war, schon mal zu schwenken und dann mit der Zeit mit dem Fehnchen immer ein bisschen größer wirst.

00:18:09: Ich hänge noch bei einem anderen Wort, was du gerade gesagt hast.

00:18:12: Jetzt wird Zeit, dich zu positionieren.

00:18:16: Also ich komme aus dem Marketing, ich kann dir sagen auf jedem Produkt, auf jeder Wolffigflasche, auf jeder Würzmischung, auf jeder, was habe ich noch hier, was ich dir hochhalten kann, auf jedem Kaugummi steht die Positionierung drauf, also Produkte.

00:18:34: werden auf dem Markt positioniert mit drei Merkmalen, die in Nutzen für den Kunden übersetzt werden.

00:18:41: Und das kommt in einen Satz rein und das ist das erste, was auf jeder Packung draufsteht.

00:18:48: Jetzt meinst du wahrscheinlich etwas Ähnliches, aber trotzdem same-same-different.

00:18:53: Was heißt das jetzt, dass ich mich als Mitarbeiter positioniere?

00:18:58: Also in Position bringe oder wirklich auch eine Positionierung für mich erst mal definiere?

00:19:03: Also erstmal für Dichte Positionierung.

00:19:06: Also wo willst du hin?

00:19:10: Ich gehe nochmal auf unsere Fleißmeise von vorhin zurück.

00:19:13: Also die muss für sich halt wissen, will ich halt irgendwann meinen Chef vielleicht ersetzen oder will ich in eine höhere Position oder will ich einfach meine Leistung bringen und dafür ein bisschen besser bezahlt werden.

00:19:27: Also umso klarer du da bist, umso größer ist die Chance damit erfolgreich zu sein.

00:19:34: Und dann in die Positionierung zu gehen, dass du halt, da sind wir wieder bei Empfehlendchen, aufzeigst, dass dein Umfeld, deine Vorgesetzten, dass die verstehen, wofür du stehst.

00:19:51: Unsere Fleißmeise steht dafür.

00:19:53: Die bleibt die halbe Stunde länger.

00:19:55: Die macht die zehn, zwanzig Prozent mehr.

00:19:58: Die springt ein, wenn jemand anderes ausfällt.

00:20:01: Dafür steht die.

00:20:03: Das heißt, meine Positionierung tatsächlich auch in zwei Richtungen.

00:20:06: Einmal die Positionierung, wer ist, wer bin ich?

00:20:09: Ja.

00:20:10: Und dann aber auch als zweites, bring dich in Position.

00:20:13: Das hat ja auch etwas von in Bewegung sein zu tun.

00:20:17: Ich komme jetzt wirklich, also ich habe hier so, wie heißen diese?

00:20:23: Altherrenwitze, Daddyjokes, die auf Internet jetzt immer so, bei mir sind das Mami-Jokes.

00:20:29: Ich komme jetzt wirklich mit so einem ganz alten Bild, das macht man seit dreißig Jahren nicht mehr.

00:20:33: Achtlich, ich entschuldige mich bei deinen Hörern.

00:20:35: Ich komme jetzt mit so einem uralten Formel eins Bild, dass ich sage, ich will in dieser Poolposition stehen im Starterfeld nach dem Qualifying.

00:20:44: Es gibt wahrscheinlich tausend.

00:20:46: tausend zeitgemäßere bilder für eine positionierung oder für ein mich in der position bringen aber auch das also diese beiden sachen meinst du?

00:20:54: wer bin ich und wo stehe ich?

00:20:59: Die menschen die dann im zweifel zwei entscheiden bring ich dich in höhere position zahl ich dir mehr geld?

00:21:06: die wollen die wollen ein klares bild haben.

00:21:09: wer bist du?

00:21:10: wofür stehst du?

00:21:12: was macht dich für mich wertvoll?

00:21:15: Du musst halt rauskommen, dass du halt eine Zahl in einem Rädchen bist, die anerkennenswert ist, weil sie halt viel bringt und weil sie gute Ideen einbringt und so weiter.

00:21:25: Aber wenn ich zu der Zahl kein Gesicht habe, keine Stimme, kein klares Bild, keine Positionierung, bei aller Leistung unter dem Strich stellen Menschen immer noch Menschen ein und bringen Menschen immer noch Menschen in eine höhere Position.

00:21:44: Wenn ich nicht weiß, wer du bist, wofür du stehst und im schlimmsten Fall finde ich dich noch doof, dann wird da wahrscheinlich nicht viel passieren.

00:21:51: Ja, und ich glaube auch sogar noch einen Schritt weiter.

00:21:52: Also ich gehe jetzt mal davon aus, dass der nächste Vorgesetzte schon weiß, wer das Fleischbienchen ist.

00:21:57: Also noch arbeiten wir ja nicht mit der KI zusammen, sondern noch ist ja auch mal eine spannende Frage im Gehaltsbehörden beim KI-Agenten.

00:22:05: Aber noch ist ja so, dass dieses Fleischbienchen ja gesehen wird und in diesen Rhythmen auch drin ist, ja von möglicherweise eben Gesprächen, Weiterentwicklungsgesprächen

00:22:15: etc.,

00:22:15: wenn es denn gut aufgestellt ist im Unternehmen.

00:22:18: Aber Ein anderer Punkt ist ja der, dass ich als Vorgesetzter, der sagt, ich investiere in diese Personen mehr Geld, als ich jetzt eigentlich auf dem Schirm hatte.

00:22:28: Es geht ja darum, dass du sagst, zwanzig Prozent mehr Gehalt werden jetzt schon mal schön und angebracht und wichtig.

00:22:33: Dann brauche ich, wenn ich zwanzig Prozent mehr für etwas ausgebe, dann brauche ich für mich auch die Legitimation nach dem Kauf, ja, also Kauf ist in dem Fall dann Personal, Mitarbeiter, Einkauf, die Legitimation, dass ich das richtig gemacht habe.

00:22:48: Der Lippenstift war jetzt teurer, aber hält auch länger.

00:22:53: Die Schokolade war teurer, aber hat auch einen anderen Schmelz.

00:22:57: Wenn ich jetzt einen Mitarbeiter für einen Mitarbeiter, zwanzig Prozent mehr ausgebe in meinem Team, dann tut es mir auch gut und dafür ist Packungsdesign da.

00:23:09: Wenn der Mitarbeiter mir auch hinterher nochmal bestätigt, das hast du gut ausgegeben, weil du bekommst dafür erstens, zweitens drittens.

00:23:16: Und das ist ja dann auch nochmal, ist ja nicht nur im Vorfeld ein Vorteil, sondern auch nochmal danach nochmal die Bestätigung, die mehr, so mehr Sichtbarkeit, mehr Wirksamkeit, dass die Person, die dir das größere Gehalt gegeben hat, das auch richtig gemacht hat.

00:23:31: Ja.

00:23:32: Absolut.

00:23:33: Das hast du sehr gut zusammengefasst.

00:23:35: Und wenn du dann überlegst, wie die Arbeitssituation momentan ist, es wird für Unternehmen immer schwieriger, gute Leute zu finden, überhaupt Leute zu finden.

00:23:45: Von daher ist das genau der Weg, den man gehen sollte.

00:23:51: Was verändert sich jetzt, wenn Menschen das verstehen?

00:23:53: Selbstbewussteres Auftreten.

00:23:56: Ja.

00:23:57: Ich sage mal Wertschätzung sich selber.

00:24:00: Schenken, indem ich mal realisiere, was für ein toller und wertvoller Mitarbeiter ich bin.

00:24:07: Und die Chance darauf, für sich selber Dinge zu verändern und dafür zu sorgen, dass ich meinen Job noch toller finde und noch lieber mache, als ich ihn vorher gemacht habe, weil es sich vielleicht ein Stück weit fairer anfühlt.

00:24:25: weil ich in eine Position gekommen bin, in die ich wollte oder sich mein Gehalt verbessert hat.

00:24:32: Aber du sagst ja auch ganz klar, ein Schritt nach dem anderen, geh nicht in das Gehealsgespräch rein, mit einem Gefühl von Hoffnung, sondern mach das erst, wenn du genau das für dich geklärt hast und wenn du dich auch wirklich selber fühlst in dieser Rolle, dass man erst dann Das Gespräch führt.

00:24:50: Das ist ja auch nochmal, glaube ich, ein wichtiger Punkt in deiner... Du begleitest ja auch Menschen dabei, wie das gelingen kann.

00:24:57: Ich glaube übrigens da können.

00:24:58: Also das ist ja ein Riesenmarkt, oder?

00:25:01: Das ist ja Wahnsinn.

00:25:04: Wir denken jetzt noch gar nicht mal darüber nach, dass das nicht nur für Gehaltsgespräche gilt, sondern für ganz vieles andere.

00:25:10: Aber da sagst du ganz klar, hey, erst die Hausaufgaben machen.

00:25:13: Absolut.

00:25:14: und das auch mal vielleicht ein Stück weit in sich tragen und dann erst in dieses nächste Gehaltsgespräch reingehen und man dann diese Forderung, also erst Wirkung, dann Forderung.

00:25:22: Wollen wir es so mal so ein bisschen plakativ darstellen?

00:25:25: Ja.

00:25:27: Gute Vorbereitung, damit du halt auch wirklich, ich sag mal, mit einem stabilen, bereiten Kreuz da in dieses Gespräch gehen kannst, weil da werden Widerstände kommen, da werden Argumente kommen, die versuchen, deine Argumente auseinanderzuhebeln und mit einem, ich probiere es mal, Kommst du halt nicht mit dabei nicht nicht so weit.

00:25:47: und.

00:25:49: Ich gebe schon einen Ausblick auf die nächste Folge.

00:25:53: da werden wir uns unter anderem ja auch mit Vorbereitung beschäftigen.

00:25:57: Ja, da werden wir über so ein paar Sachen aus Verhandlungstechniken sprechen die von wirklich professionellen Verhandlungsgesprächen Werkzeuge die man anwenden kann die man anwenden sollte.

00:26:11: die wirklich auch leicht anzuwenden sind, aber die wahnsinnig viel ausmachen und dir dabei helfen, wenn du gut vorbereitet ran gehst, da auch einen guten Punkt zu setzen.

00:26:23: Also das ist jetzt ein kleines bisschen unfair, weil also wenn ich das jetzt hören würde, diesen Cliffhanger, dann würde ich sagen, und wenn du diese nächste Podcast-Folge von der du da gerade sprichst, nicht innerhalb von vierundzwanzig Sekunden für mich freischaltet, dann kriegst du

00:26:36: Ärger.

00:26:39: Aber gut, okay.

00:26:40: Wir wollen die Spannung ein bisschen aufrechterhalten und...

00:26:44: Das bin ich sogar neugierig, also jetzt will ich es wissen.

00:26:49: Schalten

00:26:49: Sie unbedingt auch unsere dritte Folge ein.

00:26:53: Das liebe ich, da gibt es... Also ich finde das extrem spannend, weil genau da geht es ja darum, dieses Thema mit den Verhandlungen gut geregelt zu kriegen.

00:27:04: Axel, aber wir gehen, wir machen noch... Schön, dass du den Cliffing... Jetzt schon gebracht, das für die drei.

00:27:09: Mega, mega.

00:27:12: Das zeigt ja auch, dass es ein Prozess ist, wo du auch da wahrscheinlich sagen wirst, auch der muss vorbereitet sein und auch den muss... Ich hab schon so ein Gefühl von dem, was kommen könnte.

00:27:22: Jetzt, wo du mir gesagt hast in der zweiten Folge auch, dass ich da als Mitarbeiter in der Tat echt erst mal was zu tun habe.

00:27:32: Vermute ich mal, dass es auch bei dem Thema... mit den Verhandlungsstrategien Sachen gibt, die ich erst mal in meine Hausaufgabenheft geschrieben bekomme.

00:27:40: Ich lasse dich aber nicht dahin, bevor du nicht erst noch mal mit deinen drei größten Tipps um die Ecke kommst, weil die waren in der ersten Folge, so ist mir berichtet worden, sehr beliebt.

00:27:51: Und deswegen machen wir daraus ein Ritual und die kommen auch heute wieder.

00:27:54: Ja, habe ich mich auch sehr gefreut.

00:27:56: Die sind sehr gut angekommen.

00:27:58: Und dann machen wir damit natürlich weiter.

00:28:02: Ich habe drei konkrete Impulse mitgebracht, die helfen sollen, in diesem Wust ein bisschen Orientierung zu geben.

00:28:14: Ich fange mal an mit Nummer eins, und zwar mit dem Leistungsstopp.

00:28:19: Der ist quasi, wenn du merkst, dass du denkst, du musst immer noch mehr machen, ist hier mein Tipp Halte kurz inne, wenn du in diesem... In diesem Modus bist und fragt dich, was genau soll durch mich sichtbar werden?

00:28:39: Also das, was ich da fleißmäßig mache, was ist das, was wirklich sichtbar wird dabei?

00:28:45: Weil mehr Leistung ohne Klarheit verstärkt nur die Unsichtbarkeit.

00:28:51: Und darum schafft der Klarheit über deinen Einsatz.

00:28:55: Das ist Nummer eins.

00:28:56: Nummer zwei ist der Ich nenn es in den Wirkungssatz, dass du wirklich und hier bin ich wieder, wir beide sind da großer Fan von sowas mal aufzuschreiben, dass ich mir aufschreibe durch meine Arbeit hat sich Lehrstelle verbessert, weil Lehrstelle, also dass ich ausfülle, durch meine Arbeit hat sich was genau verbessert.

00:29:20: und warum hat sich es verbessert.

00:29:22: Weil ich besonders schnell war oder weil ich es besonders genau gemacht habe.

00:29:25: Also auch faktische Begründung.

00:29:29: Nicht einfach nur, weil ich gut bin, sondern was heißt denn gut?

00:29:32: Was steckt dahinter?

00:29:33: So ein bisschen tiefer gucken.

00:29:36: Ja und ehrlich.

00:29:37: Also es ist dann wieder von mir, von dem Marketingsprech kommen, sondern sich da wirklich auch ehrlich machen.

00:29:43: Ja.

00:29:44: Ich glaube, das führt auch dazu.

00:29:45: Man ist aufschraubt, dass man sich dann nochmal hinterfragt.

00:29:48: Und selbst wenn du merkst, da kommt nicht so viel, dir fällt da nichts dazu ein, so viel ein.

00:29:53: Wie toll ist das denn, da diesen Punkt gefunden zu haben, da nochmal genauer hin zu gucken oder einfach mal mit jemandem zu sprechen und zu sagen, Birgit, wir arbeiten jeden Tag zusammen, erzähl mal und da jemanden anders zu fragen.

00:30:06: Tolle

00:30:06: Idee, Tolle Idee ist das, hast du recht?

00:30:08: Tipp Nummer drei, achte einfach mal eine Woche lang darauf.

00:30:14: und frag dich, gestalte ich gerade meine Wirkung oder warte ich?

00:30:21: Also eine Woche lang mal drauf gucken, was sind die Momente, wo ich im Wirkungsmodus bist, wo ich mich zeige, wo ich meine Arbeit zeige, wo ich meine Leistung zeige oder zeige ich mich gar nicht so wirklich und könnte jetzt das Büro verlassen und keiner wird es merken.

00:30:41: Aber

00:30:42: das muss man sich halt auch bewusst machen.

00:30:44: Wir sind Gewohnheitstiere, so wie ich es immer mache, fühlt sich es für mich total normal an.

00:30:49: Von daher, sich da selber mal darauf achten und spiedeln.

00:30:53: Ja, und schon bin ich auch wieder in diesem, also aus der Wachteposition raus in dieser Gestalterposition.

00:31:00: Und wenn es auch wirklich wieder nur für mich intern ist, dass ich mich das immer wieder, also dass ich diesen Blick darauf werfe, Das verändert ja schon wieder für den nächsten Tag oder für die nächste Woche oder der nächsten Monat oder der nächste Zeitanhalt, wie auch immer ich die jetzt sehen will.

00:31:14: Also ich sage so und das habe ich jetzt erst mal anders gemacht.

00:31:16: Das kann ja auch sein, wir haben jetzt irgendwie so ein Bild, glaube ich, beide im Kopf von irgendwie so einer Lohnbuchhalterin, die da fleißig ist.

00:31:23: Es kann aber genauso gut sein, dass Menschen sagen, ich denke jetzt mach ich mal im Vertrieb.

00:31:27: dass die sagen, wir kommen in regelmäßigen Abständen, quartalsweise mit unserem Vertriebsleiter zusammen.

00:31:32: Wir haben da unsere Meetings und dann ist alles so darauf konzentriert, dass man in diesen drei Tagen, wo man mit dem Vertriebsteam und mit dem Vertriebleiter performt.

00:31:40: Und da wollen ja alle performen.

00:31:42: Da wissen ja alle, gerade in diesen digitalen Remote-Zeiten.

00:31:46: Jetzt gilt es, wenn ich da den jetzt verocht habe, dann muss der nach Hause fahren und muss sagen, vor die Bürgermeister.

00:31:53: was eine Granate, die rufe ich heute noch an und sage, hier sind deine zwanzig Prozent mehr.

00:31:57: Und so, dass man auch dann ja auch so einen Druck hat, dass das immer alles genau an diesem Tag passieren muss oder in diesen Tagen.

00:32:04: Und auch dafür ist dann echt wichtig, sich dann, bleibt jetzt mal bei dem Bild, das ist ein Quartal, sich dreizehn Wochen vorher bewusst gemacht zu haben, welche Wirkung habe ich denn in Woche eins, zwei, drei, vier,

00:32:17: fünf,

00:32:18: sechs und sieben erzielt.

00:32:21: Ja,

00:32:21: genau.

00:32:22: Tolle Tipp, Tolle Tipps, Axel, also da schon mal, ich bin, also ich bin ohne Feier, schade, dass ich keinen Chef habe, mit dem ich, vielleicht soll ich schon mit mir selber verhandeln.

00:32:34: Da war ich viel Spaß.

00:32:37: Ich bin echt ohne Feier und ich finde das echt schön, dass wir jetzt heute noch was noch mal gesprochen haben, warum es eben jetzt nicht nur so ist, dass eben mehr Leistung auch mit Zuwirkung führt, sondern dass manche Menschen genau das echt klein halten kann.

00:32:52: Und du hast vorhin ja schon gesagt, das ist halt eine Hausaufgabe.

00:32:55: Wenn ich mich auf diesen Weg begebe, wenn ich was verändern will, ist so, damit muss ich anfangen.

00:33:02: Da muss ich mit mir selber klar sein.

00:33:03: Ich muss von mir selber ein gutes Bild haben, was mache ich, wie mache ich es, was ist wertvoll für die Firma, dass, worüber wir in den nächsten zwei Folgen sprechen werden, das ist tatsächlich dann Handwerkszeug, wie bring ich es rüber, wie präsentiere ich es, da gibt es griffige Methoden, die du vorbereiten kannst und so.

00:33:25: Aber die funktionieren halt nur, wenn du weißt, wer bin ich, wo bin ich, wo stehe ich in diesem Kontext, damit du dann diese Werkzeuge, auf die du bestimmt schon sehr gespannt bist, einsetzen kannst.

00:33:39: Ich freu mich drauf und ich gebe schon mal so einen kleinen Tipp an die Hörer mit.

00:33:42: In den ersten beiden Folgen brauchtet ihr einen Stift und Papier, um zu schreiben.

00:33:47: Und jetzt brauchen wir unser Handwerkskörferchen und die Schutzhandschuhe, um diese Tools einzupacken und auch immer dabei zu haben.

00:33:56: Ganz klasse.

00:33:58: Axel, danke, dass ich von meiner Seite aus wieder dabei sein durfte und möglicherweise so den Beitrag einer deiner, was sagst du?

00:34:07: Klienten, was sind...

00:34:10: Coaches.

00:34:11: Ich nenn sie mal Coaches.

00:34:13: Klienten hört sich so nach Rechtsanwalt an.

00:34:18: Und wenn Coach und Coaches zusammenkommen und sagen, wir passen zusammen, dann bewegt sich.

00:34:24: Ich darf hier von daher bin ich lieber beim Coachy.

00:34:26: Sehr gut, sehr gut.

00:34:28: Böge, danke an dich.

00:34:29: Es war wieder eine große Freude.

00:34:31: Ich freue mich auf Folge drei und... Ich freue mich, wenn ihr die Glocke aktiviert und bei Folge drei auch wieder dabei seid und wünsche euch bis dahin eine tolle, tolle Zeit.

00:34:45: Bacht's gut.

00:34:46: Axel und ich bin ganz unvorstellbar, dass ich noch mal mit dem letzten Wort reinkomme.

00:34:50: Aber wo kann ich dir denn schreiben, wenn ich jetzt sage, ich möchte mit dir in Kontakt treten?

00:34:54: Wofür finde ich dich am ehesten?

00:34:56: Auf welcher Social Media Plattform.

00:34:58: möchtest du angeschrieben werden?

00:34:59: Auf LinkedIn ist sehr einfach Axel Grüßner und dann findest du mich da oder direkt über meine Webseite grüßner.de, grüßner.ui und einfach s grüßner.de.

00:35:13: Da findet ihr auch übrigens noch Material, was ihr euch kostenlos runterladen könnt.

00:35:18: Danke schön.

00:35:19: Tschüss.

00:35:24: Das war der Gehalts Podcast.

00:35:26: Wirkungsteigern besser verdienen.

00:35:27: Wenn du spürst, dass mehr für dich drin ist, dann setzt dich jetzt mit Axel Grüßen in Verbindung.

00:35:32: Den Kontakt findest du in den Show-Nauts.

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